Neubau der Firmenzentrale für Kühne + Nagel – Vorhabenbezogener Bebauungsplan Bremen 99, Freie Hansestadt Bremen

Die Firma Kühne+Nagel beabsichtigt, die im Stadtgebiet verteilten Unternehmensteile unter einem Dach zusammenzufassen und strebt daher eine Erweiterung der Büroflächen an einem zentralen Standort in der Bremer Altstadt an. Die Entwicklung des hochbaulichen Entwurfs, der dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan zugrunde liegt, wurde durch ein von der Stadt Bremen einberufenes Gestaltungsgremium begleitet. In mehreren Sitzungen wurden intensive Abstimmungen zu den Themen Baukörperstellung und Höhenentwicklung, auch in Bezug auf die Stadtsilhouette, den öffentlichen Raum und die Wegebeziehungen durchgeführt. Das Gestaltungsgremium hat den hochbaulichen Entwurf auch parallel zum Bebauungsplanverfahren weiter begleitet. Durch den Neubau des Unternehmens ergibt sich städtebaulich die Möglichkeit, das Baufeld an der Wilhelm-Kaisen erstmals mit einem Brückenkopf zu besetzen. Der Stadtraum wird hierdurch besser gefasst und der Eingang in die Altstadt hervorgehoben. Um die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau der Unternehmenszentrale zu schaffen und die Umsetzung des vorliegenden Konzeptes planungsrechtlich zu sichern, ist ein Bebauungsplan der Innenentwicklung gem. § 13a BauGB aufgestellt worden.

  • Ort: Freie Hansestadt Bremen
  • Auftrageber: Kühne + Nagel (AG & Co.) KG
  • Auftragsumfang: alle Leistungsphasen
  • Rechtskraft 2016

 


› Zurück