„Mitte Altona“ – Bebauungsplan Altona-Nord 26, Hamburg-Altona

Wohnen und Gewerbe auf einer Bahnbrache.

Mit dem Bebauungsplan Altona-Nord 26 wurden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Umnutzung der Bahnbrache im Zentrum Altonas ermöglicht. Der Bebauungsplan umfasst den 1. Bauabschnitt des derzeit größten Stadtentwicklungsprojekts in Hamburg nach der Hafen City. Auf den ehemaligen Flächen des Altonaer Bahnhofs entsteht ein komplett neuer Stadtteil. Neben 3.500 Wohneinheiten, wovon 1.600 im 1. Abschnitt geplant sind, werden gewerbliche Nutzungen im Bereich der ehemaligen Güterhallen angesiedelt. Einzelhandel und Gastronomie sollen das Nutzungsangebot ergänzen. Entscheidender Aspekt des Bebauungsplans ist der Stadtteilpark, welcher unter anderem als Treffpunkt im neuen Quartier dient. Neben der Altlastenproblematik (ehemalige Bahnfläche), mussten umfangreiche Immissionskonflikte bewältigt werden. Aufgrund weiterhin bestehender Bahnnutzungen und der angrenzenden Straßen waren Lärm und Erschütterungen ein Thema, die hochzentrale Lage des Plangebiets machte ein Berücksichtigung von Luftschadstoffen erforderlich und wegen eines angrenzenden Brauerei-Betriebes mussten auch Geruchsimmissionen berücksichtigt werden. Aufgrund des großen öffentlichen Interesses wurde das Bebauungsplanverfahren zudem durch umfangreiche Bürgerbeteiligungen begleitet, was zur größten Abwägungsmatrix in unserer Bürogeschichte führte.

  • Ort: Hamburg-Altona
  • Auftraggeber: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
  • Auftragsumfang: alle Leistungsphasen
  • Rechtskraft: 2014

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